Freitag, 9. November 2012

Wo ich die Grenzen des Wachstums nicht sehe - Kreativität und Kooperation

Ralf Keuper hat mich ja eben dran erinnert, dass ich auch diesmal zur Blogparade was bei steuern wollte. Da ich davon aus gehe, dass die meisten natürlich über die begrenzenden Faktoren des Wachstums schreiben werden, habe ich mir gedacht, dass ich mich mal einem Faktor widme, der dafür sorgt, dass es so schnell nicht passiert. Der Kreativität des Menschen.

Immer wenn man dachte, dass die Menschheit an ihre Grenzen stößt, öffnet irgendjemand eine neue Tür und alle Prognosen sind hinfällig. So passte es auch, dass Markus Sagebiel mir gestern folgenden link via Twitter zu kommen ließ.
"Is Social A Black Swan Event?"
http://www.relationship-economy.com/2012/11/is-social-a-black-swan-event/

Eine Pasange fand ich so elektrisierend, dass ich sie mal zitiere.
"The essence of billions of people being enabled to connect, collaborate and converse freely and transparently is fundamental to the fabric of human nature.  However, human nature has indeed changed. After decades of suppression from institutional orientation and brain washing about rules created by rulers the human network is just beginning to learn the power of collaboration without controls."

Eigentlich hoch spannend. Derzeit leben mehr als 7. Mrd Menschen auf dem Planeten. Alle teilen das Wissen, haben aber eigene Ideen, Ansichten, Träume und Ziele. 7. Mrd Individuen und damit mehr als 7. Mrd mögliche Türen, die geöffnet werden können und uns einen neuen Horizont präsentieren können. Eigemtlich leben wir ja in spannenden und dynamischen Zeiten. Mit einer Fülle an Kreativität und Inspiration. Und aus diesen werden wieder neue Entstehen.

Könnt ihr euch vorstellen was passiert, wenn dann alle Menschen kooperieren?

 Wir brauchen diese Leute. Und das schöne, wir können diese Leute sein.
Jeder von uns. In dem wir Gedanken, Ideen, und Lösungen teilen.
"The future of cooperation — and economic growth: Exclusive interview with Alex Tabarrok"
http://blog.ted.com/2009/04/27/the_future_of_c/

Nur wie entsteht dann Kreativität?

Einer der Interessanten Aspekte der Kreativität ist, dass man sie nicht erzwingen kann. Sie kommt, oder kommt nicht. Vor einer Aufgabe sitzen und grübelen bringt da nichts, weil man damit nur Scheuklappen bekommt.
Daher plädieren Hirnforscher für Kreativpausen.
"Müßiggang ist aller Kreativitäts Anfang"
http://start-psychotherapie.de/psychotherapie-blog/2012/02/musiggang-ist-aller-kreativitats-anfang-2/
oder wie es in Acadecims hieß:
"Mehr Kreativität durch Müßiggang"
http://www.academics.de/wissenschaft/ueberdrehte_erstarrung_-_mehr_kreativitaet_durch_muessiggang_50492.html

Was ebenso hilft, ist Gedankenaustausch. Andere Sichtweise erzeugen oft genug ein Bild eines Problems, bzw helfen dabei das zu lösen.
Denn eins sollte man nie vergessen. Es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen.
Sie zu finden, ist wiederrum das spannende am Leben.

Zum guten Schluß Zwei Videos, die ich mir immer ansehe, wenn ich an einem Problem sitze.

Und sein Schüler..


Wir haben keine Grenzen, sondern nur unser Denken und Kreativität bestimmen, wo die Grenze ist. In dem Sinne, läßt uns unsere Grenzen verschieben. Für uns und unsere Nachfahren..

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